CAD Virtualiserung

Die Hintergründe zur Success Story „CAD überall“

Seit über acht Jahren ist die Virtualisierung von Servern ein gängiges Mittel um Kosten durch Konsolidierung und Zentralisierung zu sparen. Da gerade Server und Storage sowie die damit verbundenen Lizenzen besonders teuer sind, rechnet sich die Virtualisierung schnell.

Ein ebenfalls sehr kostenintensiver Bereich ist die CAD- und Grafikverarbeitung. Schnelle Workstations, leistungsfähige Grafikkarten und entsprechende Lizenzen machen diesen Bereich der IT zu einem Kostentreiber. Da bei der Virtualisierung von Servern die Betrachtung nur bei den Komponenten CPU, RAM, HDD und Netzwerk lag, waren grafikintensive Anwendungen bislang ausgeschlossen. Dies hat sich nun geändert. Durch die Entwicklung spezieller, gerade servergeeigneter Grafikkarten mit bis zu vier GPUs und 16 GB Speicher wurden die oben genannten Komponenten nun auch um die GPU ergänzt. Erste Tests und Pilotprojekte (siehe Bericht „CAD überall“, Seite 08) haben gezeigt, dass nun enorme Möglichkeiten auch zur Konsolidierung teurer CAD-Workstations zur Verfügung stehen, diese aber alles andere als trivial sind.

Die Konfigurationsmöglichkeiten sowie gerade die Optimierungen im Grafikbereich sind hochkomplex und zusätzlich sehr stark von den Anwendungen abhängig. Daher haben wir zahlreiche Kooperationen mit verschiedenen CAD-Herstellern und Partnern getroffen, um unseren Kunden ein möglichst weites Wissen auf diesem Gebiet anbieten zu können.

Der Einstieg in die Virtualisierung von CAD- oder Grafikarbeitsplätzen beginnt bei einem Einzelarbeitsplatz bereits ab 1.000,-€. Ein dedizierter CAD-Server mit lokalem SSD-Storage und einer speziellen Grafikkarte für bis zu acht Arbeitsplätze startet inklusive der Lizensierung von Zugriff, Verwaltung und Management bei 10.000,-€. Dabei ist es egal ob es ein normaler PC, ein Notebook oder MAC im Homeoffice, ein iPhone auf der Messe oder ein Tablet im Kundengespräch ist. Die Leistung liegt auf dem lokalen Server, es müssen nur die hochkomprimierten Bildinformationen übertragen werden, wodurch auch die komplexesten CAD-Anwendungen zuverlässig und hoch performant laufen.

Ein enormer Schritt wird natürlich auch in Richtung IT-Sicherheit unternommen. Die CAD-Daten werden nicht mehr lokal gespeichert und können somit das Haus nicht mehr verlassen. Die Einbindung von Homeoffice-Arbeitsplätzen oder der Einsatz von freien Mitarbeitern ist bei voller Ri-sikokontrolle mit der CAD Virtualisierung möglich. Zudem können die Arbeitsplätze in die regelmäßige sowie geplante Datensicherung aufgenommen werden und erfahren damit die Datensicherheit auf Serverniveau.

Das Fazit fällt eindeutig aus. Bei der Betrachtung dieser Aspekte dürfte sich die CAD Virtualisierung
in Zukunft ebenso durchsetzen, wie die Server-, Desktop-und Storage-Virtualisierung es heute bereits getan hat.

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