Personalisierter Autoplay-Blocker im Google Chrome

Weniger unerwünschte Videos durch lernenden Browser.

 

Montag, der 07. Mai 2018|Software|

Persönliche Präferenzen werden analysiert

Festplatten durch Löschanlagen-Ton zerstört

Mit der Version 66 des Chrome-Browsers blockiert Googles Browser Autoplay-Inhalte. Was den einen Nutzer nervt, ist für den anderen eine wichtige Information: Daher soll der Browser vom persönlichen Surfverhalten des Nutzers lernen, was dieser sehen möchte, und was nicht: „So gibt es weniger unerwünschte Geräusche wenn Sie zum ersten Mal eine Webseite besuchen.“ preist Google das neue Feature ihres Browsers an.

„Eine beträchtliche Anzahl von Autoplays werden angehalten, stummgeschaltet oder geschlossen.“
bestärkt John Pallett von Google die Entscheidung Autoplays automatisch zu blocken. Welcher Inhalt abgespielt wird, entscheidet im ersten Schritt eine Liste: Ohne jeglichen Verlauf greift Chrome auf eine Liste von über 1000 Webseiten zu, auf denen ein hoher prozentualer Anteil der Nutzer die Autoplay-Inhalte abspielt: Gemessen wird die Wahrscheinlichkeit, ob ein Nutzer den Inhalt anschauen möchte, im MEI (Media Engagement Index).

Doch auch das persönliche Surfverhalten spielt eine große Rolle!
Denn im zweiten Schritt analysiert und lernt Google Chrome: Der Browser spielt Autoplay-Inhalte ab, auf denen der Nutzer nicht auf „Stop“ gedrückt hat, und schätzt das Verhalten des Nutzers ein: Mit diesem Feature verspricht Google ein personalisiertes und vorhersehbares Surferlebnis.

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Quelle: heise.de