Qualitätssicherungsmaßnahmen für Google werden verstärkt

Definierte Richtlinien sollen dabei helfen die Suchergebnisse bei Google qualitativ zu verbessern

 

Freitag, der 11. September 2020|Informationssicherheit, Update|

Qualitätssicherungsmaßnahmen für Google werden verstärkt

Definierte Richtlinien sollen dabei helfen die Suchergebnisse bei Google qualitativ zu verbessern
Definierte Richtlinien sollen dabei helfen die Suchergebnisse bei Google qualitativ zu verbessern

Am Donnerstag wurde von Google angekündigt, dass die Suchergebnisse in Zukunft stärkeren Qualitätssicherungsmaßnahmen unterzogen werden.
Dies würde vor allem Inhalte betreffen, welche in hervorgehobenen Bereichen auf der Ergebnisseite erscheinen. Zum einen betrifft dies die Faktenbox, welche immer dann erscheint, wenn in der Suchanfrage zum Beispiel eine Person erkannt wird.
Außerdem will man laut Google Manager David Graff feste Richtlinien für die angezeigten Schlagzeilen und die Autovervollständigungsfunktion festlegen.

„Anwender müssen sich auf die Suchergebnisse verlassen können“,
sagte Google-Vizepräsident Pandu Nayak. In einem Jahr, in welchem Zugang zu verlässlichen Informationen wichtiger denn je sei, bliebe das langjährige Engagement für Qualität der Kern ihrer Mission, die Informationen der Welt zugänglich und nützlich zu machen. Herkömmliche Sucherergebnisse werden laut Graff jedoch nicht den Richtlinien unterworfen.
Ein spezielles Programm gegen Vandalismus soll sicherstellen, dass die Informationen in den Faktenboxen (welche oft Einträge der Wikipedia bereitstellen) keine falschen Informationen durch Manipulation enthalten.
Die Richtlinien für die Autovervollständigungsfunktion sollen dafür sorgen, dass einige Themen davon ausgeschlossen werden. Es wird beispielsweise kein bestimmter Wahlkandidat mehr vorgeschlagen, wenn die Suchanfrage „Spenden für…“ lautet. Die Funktion war in der Vergangenheit mehrfach Bestandteil von Rechtsstreitigkeiten, da verleumderische Begriffe für die Vervollständigung vorgeschlagen wurden.

KI und menschliche Prüfer sollen für mehr Qualität sorgen
Laut Nayak sollen über 10.000 menschliche Prüfer eingesetzt werden, um die Qualität der Suchmaschine zu verbessern. Diese Prüfer bewerten die ausgeworfenen Suchergebnisse, welche als Lernmaterial für künstliche Intelligenz dienen, mit der die Algorithmen von Google trainiert würden.

Laut Cathy Edwards, der Vizepräsidentin für die technischen Aspekte der Suchmaschine, habe sich die Zeit zum Erkennen von „Breaking News“ bereits von 40 Minuten vor einigen Jahren auf mittlerweile 5 Minuten reduziert.

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Quelle: heise.de