Sammelklage gegen Google: Verletzung der Privatsphäre

Studie belegt unwissentliche Standortüberwachung von Android-Nutzern.

 

Dienstag, der 28. August 2018|Datenschutz, Software|

Innerhalb von 24 Stunden über 300 Standortinformationen gegen den Willen der Nutzer übermittelt

Sammelklage gegen Google: Verletzung der Privatsphäre

Ein nicht bewegtes Android-Mobilgerät sendet über 300 Standortinformationen an Google; ein genutztes Smartphone hebt die Zahl deutlich an: „Außerdem kann Google anonymisiert erhobene Informationen mit persönlichen Nutzerdaten verknüpfen.“ erklärt Professor Douglas Schmidt von der Vanderbilt University. Dies ist aus Sicht der Datenschutz-Organisation EPIC ein Verstoß gegen die Datenschutz-Auflagen von 2011, was zu einer Sammelklage führte, die dem Unternehmen Google Irreführung und Verletzung der Privatsphäre der Nutzer vorgeworfen wird.

Google reagiert: Irreführende Informationen!
Die Studie sei laut Google von einer Lobbygruppe beauftragt, und von einem Wissenschaftler geschrieben worden, der im Gerichtsverfahren zwischen Oracle und Google auf Seiten Oracles stand. Zudem wurde die englische (deutschsprachige bisher noch nicht) Beschreibung der Option „Standortverlauf“ angepasst: Klare Hinweise, dass Ortungsdaten an Google übermittelt werden, wenn man diese nicht separat abschaltet.

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Quelle: heise.de